Die Koprolalie

Die Koprolalie

Der Begriff bezieht sich auf die unfreiwillige Verwendung von obszöne Wörter oder unangemessene Wörter, was die soziale Perspektive der “guten Manieren” anbetrifft und reflektiert die Schwäche des jeweiligen Fetischisten, welche sich beim Aussprechen oder Zuhören von vulgären, unanständigen oder... ”widerlichen” Ausdrücke erregt.

Menschen die diesen Fetisch entwickeln, können den “Höhepunkt” erreichen nur wenn ihre Ohren mit allerlei obszönen Anreizen “gekitzelt” werden, die diejenige die von Natur aus prüde sind zum Erröten bringen würden, von Kopf bis Fuß.

Obwohl nicht jeder ist mit dieser Art der “direkten” Kommunikation einverstanden und sie als erniedrigend oder demütigend bezeichnet, die verbale Entfesselung ist in der Tat, nicht anders als die angeborene Notwendigkeit von Freiheit und vollständigen Externalisierung und der Verzicht auf Gehemmtheit und sinnlose Erscheinungsbilder. Auch für zurückhaltende Paare kann der Gebrauch von einer weniger naiven Sprache, eine effektive Übung sein, um an die verborgenen Seiten ihrer Persönlichkeit an die Oberfläche zu bringen.

Wie weit kann man mit den unartigen “Niedlichkeiten” im Schlafzimmer gehen, hängt weitgehend von dem Offenheitsgrad der Beteiligten, aber auch von den Vorlieben. Während für einige die Verwendung des Wortes “Schlampe” als Kosename zu viel sein kann, für andere ist das nur die Aufwärmung.

Entscheidend sind daher die Originalität, Improvisationen und eigene Toleranz.